Unsere Umgebung

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Kosančićev Venac

Als ob es in seiner Entstehungszeit – vor zwei hundert Jahren – eingefroren worden wäre, wird Kosančićev venac immer öfter mit dem Pariser Montmartre verglichen. In den gepflasterten Straßen dieser Gegend ist der Geruch der ersten, vor 150 Jahren eröffneten, Apotheke erhalten, und manche Urbewohner behaupten, dass sie nachts das Geräusch der alten Druckerei hören, die es schon lange nicht mehr gibt. Die Stadt Belgrad plant schon seit einiger Zeit, Kosančićev venac zu renovieren und mit neuen Inhalten zu beleben, natürlich unter der Beachtung der Erhaltung seiner kulturellen Identität, der Authentizität und Erkennbarkeit.

Kalemegdan

Der schönste und größte Belgrader Park, wo sich die Jahrhunderte lang errichtete Festung befindet, auf welcher jeder der Eroberer etwas eigenes, authentisches hinterließ. Die Siegersäule und das Plateau, von dem aus man die Mündung der Sawe in die Donau sieht, stellen den schönsten Blickpunkt im Stadtzentrum dar. Neben der Festung befinden sich heute auf dem Kalemegdan auch das Militärmuseum, das künstlerische Gartenhaus Cvijeta Zuzorić, der Zoo, der Kindererlebnispark wie auch Sportanlagen und Restaurants.

Straße Knez Mihailova

Diese Fußgänger- und Shoppingzone ist die gesetzlich geschützte Hauptstraße der Stadt. Sie stellt eines der ältesten und wertvollsten Geschichtsmilieus Belgrads, mit einer ganzen Reihe representativer architektonischer Bauten, die Ende des XIX Jahrhunderts entstanden. Da befinden sich Shoppingzentren, Banken, Galerien, Fakultäten, Theater.

Das Denkmal dem Fürst Mihailo auf dem Platz der Republik

Als 1882. das Denkmal dem Fürst Mihailo Obrenović III errichtet wurde, begann die städtische Gestaltung dieses Platzes. Heute ist das der Hauptplatz der Stadt, der beliebte Treffpunkt der Jugend vor dem Ausgehen ins Nachtleben. Neben dem Denkmal dem Fürst Mihailo befindet sich auf dem Platz der Republik auch das Nationaltheater, das Nationalmuseum und das Denkmal dem Schriftsteller Branislav Nušić.

Der Dom

An der Ecke der Straßen Kralja Petra Prvog und Kneza Sime Markovića wurde der Dom erbaut, der, nach der Überlieferung seitens der Vorfahren, dem Fürsten Miloš dazu verhalf, die Autonomie Serbiens von der türkischen Herrschaft zu erringen. Im Inneren des Domes befinden sich die Gräber der Fürsten Miloš und Mihailo Obrenović, und im Hof, "auf anderthalb Meter westlich" von dem Grabmal ruhen die serbischen Aufklärer Vuk Karadžić und Dositej Obradović.

Das Schloss der Fürstin Ljubica

Das Schloss wurde  1831. vom Fürsten Miloš Obrenović im serbisch-balkanischen Stil errichtet. In dem Schloss wurde die serbische Geschichte geschöpft. In Ihm lebte die Fürstin Ljubica mit vier Kindern. Hier starb der Fürst Milan, und der Fürst Mihailo beendete die erste Herrschaftszeit. Der Fürstin Ljubica ging der Wunsch, das Leben in dem Haus, das sie so sehr liebte, zu beenden, nicht in Erfüllung, denn ein Jahr vor ihrem Tode wurde sie aus ihm vertrieben. Heutzutage ist  es das "der großen Matrone" gewidmete Museum, von wessen Heim nur die Öfen übrigblieben, durch die das Schloss geheizt wurde.

Skadarlija

Dieses Viertel erhält das Merkmal des künstlerischen Bummellebens Anfang des 20. Jahrhunderts, als seine Kneipen zu Sammelpunkten bekanntester Namen des Kulturlebens Belgrads wurden. In der Skadarlija lebten einstmals viele bekannte Schriftsteller, Schauspieler, Maler und Journalisten. Die heutige Skadarlija stellt den idealen Ort für die Menschen guten Geschmacks dar, die sich nach guter Küche, der altstädtischen und Zigeunermusik sehnen.

Die Flüsse Sawe und Donau

Noch eine der Besonderheiten Belgrads sind die Flussrestaurants, untergebracht die Ufer der Sawe und Donau entlang, wo sich alle, in der Hingebung den Rhytmen verschiedenartiger Musik und den fröhlichen Tönen der Trompeten, sogar bis zu frühen Morgenstunden, gut amüsieren können.